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Kammerchor Chur / Presse

Presse

13. Juni 2017

«Alles auf Erden», Südkurier, Konstanz

Perlen geistlicher Chorliteratur hatte Dirigent Thomas Gropper aus der Schatzkiste gehoben. Die Birnauer Kantorei und der Kammerchor Chur, die beide unter Leitung von Gropper stehen, gaben ein begeisterndes Gemeinschaftskonzert in der Basilika Birnau.

Zusammen mit der Birnauer Kantorei trat in einem Gemeinschaftskonzert unter der Leitung von Thomas Gropper der Kammerchor Chur auf. Im Vordergrund sind die Solistinnen Laura und Christina John sowie Karin Känel zu sehen. | Bild: Bernhard Conrads

Zusammen mit der Birnauer Kantorei trat in einem Gemeinschaftskonzert unter der Leitung von Thomas Gropper der Kammerchor Chur auf. Im Vordergrund sind die Solistinnen Laura und Christina John sowie Karin Känel zu sehen. | Bild: Bernhard Conrads

Die Birnauer Kantorei (im Bild) setzte sich mit Sätzen aus den Oratorien "Paulus" und "Elias" sowie mit Psalm-Vertonungen von Felix Mendelssohn Bartholdy auseinander. | Bild: Bernhard Conrads

Die Birnauer Kantorei (im Bild) setzte sich mit Sätzen aus den Oratorien „Paulus“ und „Elias“ sowie mit Psalm-Vertonungen von Felix Mendelssohn Bartholdy auseinander. | Bild: Bernhard Conrads

Thomas Gropper trat als Solist mit dem Arioso 'Herr Gott Abrahams' aus dem Oratorium 'Elias' und mit 'Doch der Herr, er leitet die Irrenden recht' aus 'Zwei geistliche Lieder' op. 112 von Felix Mendelssohn Bartholdy auf. | Bild: Bernard Conrads

Thomas Gropper trat als Solist mit dem Arioso ‚Herr Gott Abrahams‘ aus dem Oratorium ‚Elias‘ und mit ‚Doch der Herr, er leitet die Irrenden recht‘ aus ‚Zwei geistliche Lieder‘ op. 112 von Felix Mendelssohn Bartholdy auf. | Bild: Bernard Conrads

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musik, die die Seele anspricht: Die Birnauer Kantorei sowie der Kammerchor Chur aus der Schweiz haben unter der Leitung von Thomas Gropper ein beeindruckendes Gemeinschaftskonzert in der Basilika Birnau gegeben. Die Kooperation der beiden Chöre liegt auf der Hand, denn seit Januar 2016 leitet Gropper auch den Kammerchor Chur. Es lässt sich spekulieren, warum sich beide Chöre mit der zu zwei Dritteln besetzen Basilika Birnau zufriedengeben mussten, sind doch die Konzerte der Birnauer Kantorei sonst ausverkauft. Gartenwetter? Pfingstferien? Am Programm konnte es gewiss nicht liegen, hatte doch Dirigent Thomas Gropper aus der unerschöpflichen Schatzkiste geistlicher Chorliteratur wahre Perlen gehoben: Chorstücke mit hohem Niveau. Entsprechend lag allein dadurch die Messlatte ziemlich hoch. Beide Chöre wurden diesem hohen Anspruch mehr als gerecht.

Der Kammerchor brillierte zu Beginn mit der ausgedehnten Motette „Jesu meine Freude“ von Johann Sebastian Bach. Was in der streng symmetrisch aufgebauten Komposition zwischen schlichtem Anfangschoral über die zentrale Fuge in der Mitte und dem kunstvoll gestalteten Schlusschoral an Formenvielfalt und Bezügen zum Text vorzufinden ist, hat Klasse. Den Sängern gelang eine leicht wirkende und doch ergreifende Interpretation einschließlich zweier bezaubernder Terzette, in denen Laura John, Christina John, Karin Känel, Martin Aebi und Erwin Nold als Solisten wirkten.

Leonard Lechners „Deutsche Sprüche vom Leben und Tod“ hat eine ähnliche Aussage wie Bachs Motette: Freude an Jesus und Gott, Geborgenheit, Schutz und Sicherheit trotz Tod und aller Gefahren all denen, die an Gott glauben. Das Werk zeichnet sich durch bildhafte musikalische Rhetorik aus. Zoltan Kodálys Werk „Jesus und die Krämer“ war der dritte Chorsatz, den der Schweizer Gastchor überzeugend mit durchgängiger Expressivität und Wucht sang. Das Stück zeigte einen wütenden Jesus und ein Stimmungsbild an Aufgebrachtheit, Verletztheit, Wut und Scham im Tempel des Herrn. Ergreifend wirkten die pochenden Choreinwürfe „Gottlos“.

Die Birnauer Kantorei setzte sich, zuweilen von Thomas Hößler an der Truhenorgel begleitet, mit Sätzen aus den Oratorien „Paulus“ und „Elias“ sowie mit Psalm-Vertonungen von Felix Mendelssohn Bartholdy auseinander. Wunderbar erklang das kraftvolle Männerstimmen-Unisono zu Beginn von „Richte mich Gott“. Irene Albrecht, Pia Gold, Christoph Sessler und Christian Honold intonierten als Solisten im Quartett „O Jesu Christe, wahres Licht“. Der Lobgesang „Allein Gott in der Höh sei Ehr'“ war inniglich und zurückhaltend mit tollem Chorklang zu hören. Steigerbar war dies im jubelnden Gotteslob „Jauchzet dem Herrn alle Welt“. Wunderbare Linien überzeugten in der doppelchörigen Vertonung des Psalms 91: „Denn er hat seinen Engeln“ aus dem „Elias“. Die Orgelbegleitung hätte es hier nicht unbedingt gebraucht.

Gropper trat mit seinem Bariton auch solistisch auf. Zu hören war beispielsweise das Arioso „Herr Gott Abrahams“ aus dem „Elias“. Zum Konzertende fasste Gropper beide Chöre zusammen mit der Motette „Locus iste“. Nach Glockengeläut erklang sehr langer Applaus. Vor der Birnau überraschte der Schweizer Chor mit zwei Zugaben.

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29. November 2016

«Bach zum 1. Advent», Bündner Tagblatt

Der Chor überzeugte mit ausgewogenem Klang und sauberer Intonation. Bei rhythmisch heiklen Stellen, von denen es einige gab, reagierte er blitzschnell und stand sicher zusammen – ein Zeichen, dass Gropper die Sängerinnen und Sänger während der Proben darauf einschwört, gut aufeinander zu hören.

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04./05. März 2015

«Die Speisung der 5000», Bündner Tagblatt

Spannend und ungewöhnlich zugleich, wie Chor, Orchester, Popsänger und Elektro miteinander verschmelzen.

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09. Mai 2014

«O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit», St. Galler Tagblatt

Ein toller Auftritt für den Kammerchor Chur, der … sehr engagiert mitspielt und klug eingesetzt wird.

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09. Mai 2014

«O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit», BaslerZeitung

Der Kammerchor Chur bezieht den ganzen Zuschauerraum mit ein und singt aus kräftigen Lungen.

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09. Mai 2014

«O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit», Südostschweiz

In der Churer Produktion standen ihm ein bestens eingespieltes Ensemble, spielfreudige Solistinnen und Solisten und ein Kammerchor zur Verfügung, der eine grosse Leistung abgeliefert hat.

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09. Mai 2014

«O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit», Bündner Tagblatt

Ein grosses Kompliment gilt dem Kammerchor Chur für die bewunderungswürdige Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem und Ungewohntem.

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03. April 2014

«<Pearls of Barock», Südostschweiz

Nur, wenn ich bereit bin, diese Sprache zu sprechen, kann ich auch eine vertiefte Konversation betreiben, die über das Oberflächliche hinausgeht.

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23. Dezember 2013

«Momentum», Bündner Tagblatt

Lieder voller Mystik, voller Klangsinnlichkeit, ab und an auch voll plakativer Toneskapaden…viele berührende Momente.

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11. April 2013

«Inedì» (A.und R. Cantieni, M. Schütter, O. Zanetti ), Engadiner Post 

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9. April 2013

«Inedì» (A.und R. Cantieni, M. Schütter, O. Zanetti ), Südostschweiz 
…Vom ersten Ton an fasziniert das Männer-Oktett der Churer mit samtigen Tenor- und weichen Bassstimmen. Die Latte der Professionalität ist weit nach oben gelegt, …in grossen musikalischen Bögen beweisen auch die Frauen eine bestechende Intonation….

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5. September 2011

«La Traviata» (G. Verdi), Schwäbische Zeitung
…Sie (die Zuschauer) wurden mit einer Aufführung der «La Traviata» belohnt, die selbst nach zwölf vorausgegangenen Aufführungen nichts von ihrer Frische, Unverbrauchtheit und ihrem schlüssigen Inszenierungskonzept verloren hatte. In erster Linie lag das an der verblüffend hohen Qualität des gesamten Sängerensembles und des Orchesters…

10. April 2011

«Johannespassion» (J. S.Bach), Südostschweiz
…Mit einer packenden Aufführung der «Johannespassion» hat der Kammerchor Chur einen kirchenmusikalischen Glanzpunkt gesetzt… Was Kammerchor, Solisten und Barockorchester Le Phénix unter der Leitung von Heinz Girschweiler mit bewegendem Zusammenspiel geleistet haben, hat die spirituelle Kraft des Werks gleichsam aufgeweckt.

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3. November 2010

«Musik zu Tod und Abschied» (H. Schütz, H. Purcell, J. Taverner), Südostschweiz
…In zauberhaftem Kontrast wechselten sich drei Lieder mit instrumentalen Motetten ab. Dabei entsprach der Vortrag des Kammerchors Chur unter der ebenso sicheren wie einfühlsamen Leitung von Heinz Girschweiler auf das Beste der Absicht des Komponisten…

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30. März 2010

«Passion op. 93 (2. Teil)» (Heinrich von Herzogenberg), Bündner Tagblatt
…Musik, welche trotz einiger Turbae-Chöre selbst in der Marter- und Kreuzigungsszene nicht aufschreit. Dirigent Heinz Grischweiler hat diese Grundstimmung aufgenommen und konsequent umgesetzt…

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20. August 2009

Oper «Carmen», Bündner Tagblatt
…Für die Mitglieder des erweiterten Kammerchors Chur ist eine Opernaufführung eine erfrischende Abwechslung und für viele etwas ganz Neues….

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16. Dezember 2007

«Adventskonzert», Südostschweiz
…In der reformierten Kirche in Flims hat der Kammerchor Chur sein Adventsprogramm präsentiert: grandios…Festlich war es – auf eine wohltuend schlichte zu innerer Einkehr ladenden Art und Weise…

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6. Dezember 2006

«The Messiah» (G.F. Händel), BündnerTagblatt
… Eine reife Leistung zeigte der Kammerchor Chur. Absolut intonationsrein, dynamisch differenziert und in kontrapunktischen Sätzen leicht und durchsichtig gesungen, war es eine echte Freude, diesem Gesang zu lauschen…